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Die Angebote

Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene

  • Aufklärung über Wirkungen und Auswirkungen von Suchtmitteln und süchtigen Verhaltensweisen
  • Krisenintervention
  • Informationen über rechtliche und soziale Folgen des Suchtmittelkonsums
  • Beratung in allen Belangen des täglichen Lebens (z.B. Hilfestellung bei der Wohnungssuche, Erlangen und Erhaltung einer Arbeitsstelle bzw. Ausbildungsstelle etc.)
  • Unterstützung bei persönlichen, rechtlichen und administrativen Angelegenheiten
  • Beratung zu jugendspezifischen Themen wie z.B. Schule, Partnerschaft, Führerschein usw.
  • Begleitung zu Ämtern, Behörden, Therapieeinrichtungen
  • Vermittlung in eine Entzugsklinik oder Therapieeinrichtung
  • Vorbereitung auf weiterführende Hilfen (z.B. Vermittlungen in Maßnahmen der Jugendhilfe)
  • Geschlechtsspezifisches Arbeiten aufgrund der unterschiedlichen Suchtentwicklung bei Jungen und Mädchen
  • Vorbereitung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Projekten o.ä. im Bereich der Jugend- und Suchthilfe

 

Angebote für Pädagogen und Bezugspersonen

  • Vorbereitung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Projekten, insbesondere im Bereich der Jugend- und Suchthilfe
  • Arbeit mit den Eltern in Einzel- und Gruppengesprächen, sowie Infoabende zum Thema Drogen und Sucht z.B. "Mein Kind kifft !?"
  • spezifische Gruppenarbeit (z. B. Mädchengruppe)
  • Kompetenzerweiterung und Unterstützung in Suchtfragen

 

Spezielle Angebote

  • Sucht- und Gewaltprävention für Jugendliche

    Die Zielgruppe dieses Angebotes sind benachteiligte junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund im Landkreis Ludwigsburg. Das sind vor allem straffällig gewordene Jugendliche und Jugendliche mit öffentlich störendem Verhalten.

Inhaltliche Zielsetzung/Tätigkeitsfelder:
- Sucht- und gewaltpräventive Arbeit bei jungen Menschen
- Aufsuchende Drogenhilfe/Streetwork
- Durchführung von offenen Angeboten für die Zielgruppen
- Aufbau regelmäßiger Gruppenangebote vor allem für die Risikogruppe
- Durchführung von Anti-Gewalttrainings
- Boxsport: Boxen statt schlagen

Weitere Informationen zum Angebot über: Alexander Iljin E-Mail schreiben

 

 

  • Elterninformationsveranstaltung:   "Mein Kind kifft!?"

    Viele Erwachsene, besonders Eltern fühlen sich mit dem Cannabiskonsum ihrer Kinder überfordert und allein gelassen. Ein Austausch mit anderen Erwachsenen findet kaum statt. Aus diesem Bedarf heraus gibt es den Informationsabend, der in der Psychosozialen Beratungsstelle der Caritas in Ludwigsburg durchgeführt wird. Der Informationsabend richtet sich an Eltern sowie Bezugspersonen von Jugendlichen, die wissen, vermuten oder befürchten, dass der Jugendliche Cannabis konsumiert. Der Abend bietet grundlegende Informationen zum Thema "Cannabis" (Basisinformationen), aber auch Orientierung und Hilfen bei der Einschätzung des Konsums der Jugendlichen. Impulse für das Erziehungsverhalten, Informationen über weiterführende Hilfsangebote, sowie die Möglichkeit sich mit anderen Erwachsenen auszutauschen sind zentrale Inhalte des Informationsabend.

    Anmeldung (Termine) und Informationen über: PSB Ludwigsburg E-Mail schreiben
  • Bundesprogramm:   "HaLT" (Hart am Limit)

    - Brückengespräch -


    Hintergrund für das Programm "HaLT", dass von der Villa Schöpflin (Zentrum für Suchtprävention) entwickelt wurde, war die steigende Zahl an Krankenhausaufenthalten von jugendlichen Patienten mit komatöser Alkoholintoxikation, die nach Notfallmaßnahmen und Kurzausnüchterung (1 - 2 Tage) wieder entlassen wurden.
    Da den tieferen Ursachen und Hintergründen für einen exzessiven Alkoholkonsum bzw. Rausch, teilweise bis in die Bewusstlosigkeit im Rahmen des kurzen Klinikaufenthaltes oft nicht auf den Grund gegangen werden kann und die Unterstützung durch die Eltern ebenfalls meist fehlt, entwickelte die Villa Schöpflin, zum Auffangen dieser Problematik, einzelne Bausteine zur Primär- und Sekundärprävention (mehr...). Ein Baustein davon ist ein Einzelgespräch mit den jungen Patient/innen, in der Regel noch in der Klinik.
    Diesen Baustein hat chillout aus dem Programm "HaLT" für den Landkreis Ludwigsburg übernommen. Eine Kooperationsvereinbarungen regelt die Zusammenarbeit mit den kommunalen Krankenhäusern. Inhalt dieser Vereinbarung ist, dass die Klinik von Montag bis Freitag umgehend per Fax die Suchtberatungsstellen (an die chillout angegliedert ist) informiert, wenn ein Kind oder ein Jugendlicher mit Alkoholvergiftung eingeliefert wurde. Ein/e Mitarbeiter/in von chillout wird daraufhin möglichst zeitnah in die Klinik kommen um dort ein sogenanntes "Brückengespräch" mit der Jugendlichen bzw. dem Jugendlichen und manchmal auch mit den Eltern zu führen. Sinn dieses Gesprächs ist es vor allem über die Risiken einer Alkoholvergiftung und deren Spätfolgen aufzuklären und den Beteiligten eine individuelle und umfassende Beratung anzubieten.
    Umfassende Beratung meint, dass abgeklärt werden soll, ob eventuell weitere Hilfe oder Unterstützung bezüglich des Umgangs mit Alkohol notwendig ist. Die Erfahrungen aus der Suchtberatung zeigen, dass es für Eltern oft schwer ist ihren Kindern die Grenzen zwischen Alkoholgenuss und Alkoholmissbrauch zu verdeutlichen. Hier soll durch die Gespräche in der Klinik signalisiert werden, dass ein so exzessives Trinkverhalten keineswegs als normal zu betrachten ist.

    Weitere Informationen zum Bundesprogramm über: Kendra Kroll-Kunz E-Mail schreiben
  • Einzelberatung für Cannabis konsumierende:   "Realize it!"

    Nichts ist leichter als sich zu entscheiden, sein Leben zu verändern. Und nichts ist schwerer als die Umsetzung. Leichter fällt es in jedem Fall mit Unterstützung und Beratung. Dafür wurde das Projekt Realize it! konzipiert: speziell für Menschen, die ihren Cannabiskonsum reduzieren oder einstellen wollen.

    Das Programm ist durch folgende Aspekte gekennzeichnet:
    • Das Programm "Realize it!" beinhaltet fünf Einzelberatungen mit einer Beraterin oder einem Berater über einem Zeitraum von zehn Wochen. In dieser Zeit findet zusätzlich eine Gruppenberatung statt.
    • In der ersten Session erörtern Klienten/innen und Berater/innen gemeinsam, welches persönliche Ziel am Ende des Programms erreicht werden soll. Denn jede Konsumentin und jeder Konsument hat möglicherweise unterschiedliche Vorstellungen davon, was sie oder er erreichen will.
    • In den weiteren Sessions kommt es darauf an, die Umstände des Konsums genauer zu analysieren, um Risikosituationen zu erkennen und Kontrollstrategien zu entwickeln.
    • Unterstützt wird das Programm durch ein Begleitbuch, das Klientinnen und Klienten in der ersten Session ausgehändigt bekommen. Es enthält eine Vielzahl an Informationen zu Fragen der Konsumreduktion oder zum Ausstieg. Das Begleitbuch enthält auch ein Konsumtagebuch, mit dessen Hilfe man einen Überblick über den eigenen Konsum bekommt und seine Fortschritte im Rahmen des Programms protokollieren kann.
    • Das Programm wird an diesen Standorten durchgeführt.

    Weitere Informationen zum Beratungsprogramm "Realize it!" gibt es auch unter www.realize-it.org
    Die Kosten für die Teilnahme an "Realize it!" und das dazugehörige Begleitbuch betragen insgesamt 10 € je Teilnehmer/in.

    Anmeldung (Termine) und Informationen über:
    Dorothée Nägele E-Mail schreiben und Martin Rindler E-Mail schreiben

  • "KICK!?" - Gruppe

    Die "KICK!?" - Gruppe ist ein niederschwelliges Gruppenangebot für junge Konsumenten von Cannabis, Partydrogen und Alkohol, in Kooperation mit der Jugendgerichtshilfe (siehe auch unter "Module").
    Die Ziele der "KICK!?" - Gruppe liegen in erster Linie in der Auseinandersetzung mit dem Drogen- und Alkoholkonsum und den - oftmals ungeklärten - Motiven des Konsumverhaltens. Hier stellt sich die Frage nach dem „tieferen Sinn“ des Konsums. Eine reale Veränderung des Konsums ist zwar erwünscht, liegt jedoch nicht im Fokus dieses Angebots. Konsumkontrollen finden nicht statt.
    Die Gruppenphase gliedert sich in sechs vorstrukturierte Veranstaltungen, die inhaltlich aufeinander aufbauen. Zunächst geht es um eine sozialpsychologische Diagnose bezüglich Missbrauch und Abhängigkeit. Hier ist in erster Linie von Cannabis- und Alkoholkonsum die Rede. Weiterhin geht es um die bisherige Lebensgeschichte, die in der Regel erste Aufschlüsse über Motive des Drogenkonsums geben. Es folgt das Sammeln von Argumenten für bzw. gegen eine Veränderung des Konsums, was zum nächsten Schritt der Überprüfung, inwiefern der Konsum weitere Lebensbereiche (schulische Leistungen, Verhältnis zu Eltern, Freunden, Partnern usw.) beeinflusst, überleitet. An dieser Stelle wird häufig das eigene Verhalten in Frage gestellt bzw. auf seinen Nutzen hinsichtlich der aktuellen Lebenslage und der Zukunftsperspektiven überprüft.
    In einem letzten Schritt werden die Werte und Normen des Teilnehmers betrachtet und der Suchtmittelkonsum mit diesen in Beziehung gesetzt. An dieser Stelle kann oftmals verdeutlicht werden, dass der Konsum den eigenen Werten, beispielsweise Ehrlichkeit, Toleranz, gesunder Umgang mit sich, widerspricht.

    Anmeldung (Termine) und Informationen über: PSB Ludwigsburg E-Mail schreiben

Unterstützt durch

Landkreis Ludwigsburg

Kommunale Suchtbeauftragte des Landkreises Ludwigsburg

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